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Die Göttingerin Theresa Sommer absolvierte ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Sabine Ritterbusch und Hans-Peter Bendt. Anschließend ließ sie sich privat bei der Mindener Gesangspädagogin Susanne Eisch weiter ausbilden. Wichtiger Impulsgeber ihrer Entwicklung war darüber hinaus Prof. Eugen Rabine, Stimmforscher, Professor für Gesang und einstiger Opernsänger. Ihre künstlerischen Fähigkeiten erweiterte Theresa Sommer zudem in Meisterkursen u.a. bei Will Humburg, Prof. Maria Kowollik und Prof. Kammersängerin Brigitte Fassbaender.

Zu den Saison-Höhepunkten 2016/17 der Sopranistin Theresa Sommer zählten ihre Rollendebüts als Donna Elvira in W.A. Mozarts „Don Giovanni“ sowie als Saffi in der Operette „Der Zigeunerbaron“ von Johann Strauß. Für beide Partien, mit denen sie ihr Repertoire um wichtige Sopranrollen des gängigen Opernrepertoires erweiterte, wurde sie von der Landesbühne Theater für Niedersachsen in Hildesheim engagiert.

Weitere Erfahrungen im Operngenre sammelte Theresa Sommer 2009 als Musetta in Giacomo Puccinis „La Bohème“ mit der Philharmonie Südwestfalen unter der Leitung von Karl-Heinz Bloemeke sowie im selben Jahr als erster Edelknabe in Richard Wagners „Lohengrin“ mit der Nordwestdeutschen Philharmonie und Frank Beermann am Pult. Im Rahmen ihres Studiums übernahm die Sopranistin im Jahr 2010 zudem die Partie der Corinna in Rossinis „Il viaggio a Reims“ am Landestheater Detmold und gastierte nach Abschluss Ihres Studiums als Sand- und Taumännchen in Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ am Theater Bielefeld. Die Kammeroper Hamburg engagierte sie von 2012 bis 2014 als Nedda, die weibliche Hauptrolle in Ruggero Leoncavallos „Der Bajazzo“. In dieser Zeit gab zudem ihr hochgelobtes Debüt als Donna Anna in Mozarts „Don Giovanni“ bei den Wernigeröder Schlossfestspielen 2013.

Theresa Sommer ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Minden und auch als Konzert- und Liedsängerin seit vielen Jahren regelmäßig im norddeutschen Raum mit Standardwerken zu erleben. Ihre sängerischen Fähigkeiten, ihr Repertoire und ihre Künstlerpersönlichkeit entwickelt sie kontinuierlich weiter. Zu ihren musikalischen Partnern zählten u.a. das Göttinger Symphonie Orchester unter der Leitung von Christoph-Mathias Mueller und die Westdeutsche Philharmonie.